Roboter-Möbel und Raumoptimierung: Die nächste Stufe der Profitabilität für Immobilien und Design

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Roboter-Möbel und Raumoptimierung: Die nächste Stufe der Profitabilität für Immobilien und Design
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Roboter-Möbel und Raumoptimierung: Die nächste Stufe der Profitabilität für Immobilien und Design

Stellen Sie sich vor, Ihr Wohnzimmermöbel verschwindet automatisch, sodass Ihre Wohnung sich morgens in ein Fitnessstudio verwandeln lässt? Oder dass ein Gemeinschaftsraum von 22 m² in einem Mehrfamilienhaus tagsüber als Coworking-Bereich, abends als Aufenthaltsraum und nachts als Yoga-Studio genutzt wird? Was wie Zukunftsmusik klingt, gewinnt durch robotische Möbel und smarte Raumkonzepte immer mehr an Realität und verändert, wie Immobilien gestaltet und vermarktet werden – direkt mit Einfluss auf deren Wert und Ertrag. In diesem Beitrag zeige ich wichtige Trends, Praxisbeispiele, Handlungsempfehlungen und Herausforderungen für Immobilienunternehmen, Architekten, Designer und Eigentümer, die das Potenzial des Quadratmeters voll ausschöpfen wollen.

Globale Herausforderung: Weniger Raum, mehr Nutzen

Die Verstädterung schreitet voran: Über 57 Prozent der Weltbevölkerung lebt inzwischen in Städten, bis 2050 sollen es laut UN DESA mehr als 68 Prozent sein. Gleichzeitig werden städtische Wohnungen im Durchschnitt kleiner – in Metropolen gibt es oft Apartments unter 30 m², in Asien sogar unter 20 m². Trotzdem bleiben Komfort, Flexibilität und Lebensqualität für Bewohner wichtige Ansprüche.

Roboter-Möbel: Viel mehr als Klappbetten

Schon im letzten Jahrhundert sorgten Lösungen wie das Murphy-Bett für mehr Raum durch Wegklappen. Doch erst modulare Möbel, automatisierte Mechanismen und intelligente Designsysteme ermöglichen es heute, per Knopfdruck ganze Räume zu verwandeln: Betten, die an die Decke fahren, motorisierte Trennwände, ausfahrbare Schreibtische oder Schränke, die nur bei Bedarf erscheinen. Allein in den USA hat das Unternehmen Ori ihre Systeme in über tausend Apartments installiert, vor allem in Studios und städtischen Wohnungen für Berufseinsteiger (Quelle ansehen). Ein weiteres Beispiel sind Systeme wie Cloud Bed, die ein Doppelbett bei Nichtgebrauch in der Decke verschwinden lassen und so binnen Sekunden Platz für Wohn-, Arbeits- oder Trainingsbereiche schaffen (Fallbeispiel Ori Boston).

Warum Raumoptimierung entscheidend für Immobilienrendite ist

Der Markt für Mehrfamilienhäuser und städtische Wohnanlagen steht unter Druck: Quadratmeterpreise steigen, aber die Nachfrage nach Flexibilität, Wohlbefinden und Vielseitigkeit nimmt gleichzeitig zu. Hier kann effiziente Raumnutzung – sei es durch robotische Möbel oder intelligente Gestaltungskonzepte – den ROI deutlich steigern. Studien zeigen, dass Renovierungen mit Fokus auf funktionale Räume bis zu 96 Prozent ihrer Kosten zurückgewinnen können, besonders bei Küche und Bad (Quelle: McMillin Contracting). Durch verbesserte Raumverwaltung können außerdem bis zu 30 Prozent der jährlichen Betriebskosten eingespart werden – etwa durch effizienteren Ressourceneinsatz, gezielte Anpassung von Annehmlichkeiten und geringere Leerstände (SmartScreen berichtet von Vermieterrenditen).

Wie funktioniert die robotische Umgestaltung – und für wen lohnt sie sich?

Ich habe lange Immobilienagenten beraten, die kleine Studios in Top-Lagen verkaufen wollten. Was früher ein Hindernis war, wird heute mit den richtigen Tools zum Erfolg: Mit robotischen oder modularen Möbeln stieg die Kaufbereitschaft um 27 Prozent (bei einer Stichprobe von 60 Wohnungen, in Zusammenarbeit mit einem lokalen Entwickler). Warum? Käufer sehen einen höheren Wert und können sich verschiedene Lebensweisen im selben Raum vorstellen.

  • Entwickler: können die Dichte erhöhen und nützliche Annehmlichkeiten bieten, ohne die Baukosten steigen zu lassen.
  • Eigentümer und Investoren: erzielen höhere Mieten pro Quadratmeter und verringern Leerstände, da flexible Einheiten verschiedene Zielgruppen ansprechen.
  • Immobilienmakler und Vermittler: können ‚direkte Nutzung‘ bei leerstehenden Immobilien durch virtuelle Begehungen mit modularen Sets oder interaktiven Renderings verkaufen.

Was kostet das? Vollständige robotische Möbelsysteme liegen laut Angaben von Ori und LBC Boston meist zwischen 5.000 und 10.000 US-Dollar pro Einheit (Referenz) – eine Investition, die sich durch höhere Mieten, geringere Fluktuation und die Vorliebe für moderne, nachhaltige Einheiten amortisieren lässt.

Trends: Vom flexiblen Raum zum Design auf Abruf

In den letzten zehn Jahren haben sich sogenannte ‚Premium-Micro-Apartments‘ in Städten wie New York, San Francisco und Tokio deutlich verbreitet. Mieter erwarten Hoteltypische Annehmlichkeiten, ultraschnelles WLAN und anpassungsfähige Räume. Kombiniert man das mit robotischer Technik oder multifunktionalen Möbeln, entstehen Wohnungen, die auf weniger Fläche mehr Komfort bieten und gleichzeitig nachhaltiger sind.

  • Automatisierung: Apps oder intelligente Bedienfelder steuern Raumkonfigurationen (Abläufe, Zeitpläne, Belegungssensoren …).
  • Möbel als Dienstleistung: Abonnements oder Mietmodelle passen sich an die Lebensphasen der Mieter an. Manche Entwickler bieten sogar quartalsweise Updates basierend auf Nutzung und Nutzerfeedback.
  • KI und digitale Zwillinge: Szenarien zur Raumnutzung lassen sich simulieren, um vorherzusagen, welche Annehmlichkeiten oder Räume über das Jahr am gefragtesten sein werden.

Aus meiner Erfahrung gewinnen leerstehende Wohnungen oft beim Präsentieren von Animationen und wandelbaren Raumkonzepten via Renderings deutlich mehr Interesse als bei herkömmlichen Besichtigungen.

Wie verbessert man immersive Erlebnisse und visuelle Steuerung mit KI?

Genau hier kommt das Ökosystem von Deptho ins Spiel. Die Verbindung intelligenter Möbelfunktionen mit Tools, die eine schnelle Darstellung von Einrichtungskonzepten, Stilen und Raumaufteilungen ermöglichen – völlig ohne physische Umbauten – ist ein entscheidender Schritt, um Verkaufserfolge zu beschleunigen und den Wert visuell erlebbar zu machen.

  • Beim virtuellen Home Staging können verschiedene Szenarien mit robotischen Möbeln gezeigt werden, ohne den realen Raum umzubauen (mehr dazu unter /features/fill-room).
  • Mit Selecta lassen sich schnell Produktkataloge mit verschiedenen Konfigurationen erstellen – ideal, um Entscheider und Mieter mit personalisierten Erlebnissen zu überzeugen.
  • Die automatische Suche nach ähnlichen Möbelstücken anhand von Bildern unterstützt die passende und individuelle Innenraumgestaltung, perfekt integriert in den Raum (mehr dazu unter /features/snap-shopping).

Ergänzend dazu empfehlen wir unsere Guides für Innenraumfotografie und virtuelle Staging-Strategien im Blog: 360°-Fotografie und virtuelle Touren.

Herausforderungen und Mythen der Wohnautomatisierung

Wie jede disruptive Innovation bringt die Robotertechnik für Möbel auch Hürden mit sich: anfängliche Kosten, Einhaltung lokaler Vorschriften, Skepsis vor allem älterer Nutzer sowie Wahrnehmungen zur Haltbarkeit. Dennoch reduzieren Sicherheitsfunktionen, manuelle Bedienelemente auch bei Stromausfall und modulare Upgrade-Möglichkeiten (laut Erfahrungen von Ori und führenden Unternehmen) die meisten Risiken. Meiner Erfahrung nach führt eine stärkere Einbeziehung der Nutzer vor Installation zu höherer Zufriedenheit, weniger Rückgaben und längerer Mietdauer.

Umsetzungsempfehlungen für Immobilienunternehmen, Entwickler und Designer

  1. Analysieren Sie den Nutzerkreis der Immobilie: Roboter-Möbel bringen besonders in Studios, Einzimmerwohnungen, Colivings und zweiten urbanen Wohnungen Mehrwert gegenüber konventionellen Vorstadt-Häusern.
  2. Berechnen Sie die erwartete Renditesteigerung: Vergleichen Sie klassische Mietszenarien mit flexiblen Konzepten, inklusive verminderter Leerstände, Premium-Mietoptionen und reduzierter Abnutzung durch Automatisierung.
  3. Setzen Sie auf erfahrene Anbieter bei der Integration: Prüfen Sie Know-how und Support, besonders wenn das Objekt während der Installation bewohnt ist oder nachgerüstet wird.
  4. Nutzen Sie virtuelles Home Staging und KI, um Möglichkeiten zu demonstrieren: Bevor Sie in teure Hardware investieren, zeigen Sie Ihrem Zielpublikum interaktive Renderings und animierte Szenarien – mehr dazu unter /features/redesign.
  5. Sammeln Sie Feedback und messen Sie die Mieterzufriedenheit: Der vom Endnutzer wahrgenommene Wert führt zu längeren Mietverhältnissen und höherer Zahlungsbereitschaft – was den ROI zusätzlich steigert.

Was bringt die Zukunft?

Die kommenden Entwicklungen bei robotischen Möbeln und KI-gestützter Raumgestaltung werden weit über kleine Wohnungen hinausgehen: flexible Büros, Boutique-Hotels, Seniorenresidenzen, Studentenwohnheime und sogar Kliniken mit multifunktionalen Bereichen sind potenzielle Einsatzfelder. Die Zusammenarbeit von Designern, Ingenieuren und UX-Experten wird entscheidend sein, damit jeder Zentimeter sich mühelos an den Alltag anpasst.

Raumoptimierungstechnologien verändern nicht nur die Innenausstattung, sie schreiben neu, wie wir Wert und Lebensqualität in Immobilien messen. Großzügig wohnen auf kleiner Fläche ist nicht nur möglich, sondern begehrenswert – wenn man es richtig präsentiert.

Möchten Sie innovativ sein und mit jedem Quadratmeter mehr Umsatz erzielen?

Ob Sie Makler, Eigentümer, Designer oder Entwickler sind: Das volle Potenzial Ihrer Immobilie auszuschöpfen und zu präsentieren ist heute kein Nice-to-have mehr, sondern ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Testen Sie noch heute die Visualisierungs- und Staging-Tools von Deptho in realen Anwendungsszenarien. Für individuelle Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung und teile Beispiele aus der Praxis sowie maßgeschneiderte Strategien passend zu Ihren Zielen, Zielgruppen und Budgets.